SPD-Ortsverband zeichnete treue Mitglieder aus

Veröffentlicht am 28.11.2018 in Ortsverein

Hans Schäffler, ein sozialdemokratisches Urgestein, kann auf seine 60-jährige Mitgliedschaft in der SPD zurückblicken. Dafür gab es bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Blumen, Urkunden und Geschenke.

„Heuer stehen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt unserer Jahreshauptversammlung“, stellte SPD-Ortsvorsitzende Brigitte Scharf in der Sportklause Helgert fest. Mit dabei war Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der Bayern-SPD, Uli Grötsch. Denn vor Beginn der Versammlung wurde bereits Hans Müller im BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt

Besonders freute sich Ortsvorsitzende Scharf über die Anwesenheit des Ehrenvorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Hans Schäffler. Denn er wurde für 60-jährige Treue zur SPD ausgezeichnet. Schon mit 11 Jahren war Schäffler bei der Jugendorganisation „Rote Falken.“ Wie Scharf weiter ausführte, trat er bereits mit 20 Jahren in den Ortsverein ein. „Eine seiner ersten Aufgaben war die Verpflichtung als Wahlhelfer, die er dann über Jahrzehnte ausübte.“

1966 zog Schäffler für die SPD in den Stadtrat ein. Im Ortsverein wurde er zwei Jahre später tätig und von 1984 bis 1994 war Schäffler SPD-Ortsvorsitzender. Sein Engagement und seine Leistungen um die SPD würdigte der Ortsverein vor Jahren bereits mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden. „Du hast die Grundwerte der SPD immer hochgehalten“, betonte Scharf bei der Übergabe der Urkunde.

„Bei einem Blick in die Zukunft müssen wir auch zurückschauen auf diejenigen, die die SPD mit aufgebaut haben“, stellte Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch bei der Mitgliederehrung fest. Ausdrücklich bekräftigte er, dass die SPD eine Volkspartei und Mitgliederpartei sei. „Sie sind alle aus Überzeugung bei der SPD.

Nach den Worten Grötschs habe die SPD in ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte Brüche und Niederschläge hinnehmen müssen. „Die Geschichte lehrt uns, wachsam zu bleiben“, so der Bundestagsabgeordnete. „Denn wir dürfen den Feinden der Demokratie nicht den Stab überlassen.“ Dabei zitierte er den SPD-Politiker Julius Leber, von dem aus seiner KZ-Zeit der Satz stamme: „Für eine gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen Lebens der angemessene Preis.“

„Die SPD muss in ihrer alten Stärke wieder entstehen“, betonte Grötsch aus aktuellem Anlass. „Wir müssen was ändern, über unsere Strukturen nachdenken und über Inhalte reden.“ Derzeit schade die Koalition beiden Parteien. Denn es sei ein „herumeiern“. „Die Zeit der Kompromisse ist vorbei“, bekräftigte er.

Zu den zu Ehrenden sagte der Bundestagsabgeordnete abschließend, dass sie „ein gutes Stück Sozialdemokratie“ seien. Nicht zuletzt bezeichnete er den Ehrenvorsitzenden Hans Schäffler als Integrationsfigur. „Deine Meinung wird uns immer wichtig sein.“

Neben Hans Schäffler für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Rosa Gruber für 25 Jahre sowie Agnes Schieder und Martin Gallersdörder für jeweils zehn Jahre SPD-Zugehörigkeit ausgezeichnet.

 
 

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