SPD fordert aktive bayerische Industriepolitik: Regionen strukturell stärken, Klimaschutz-Transformation voranbringen

Veröffentlicht am 18.08.2021 in Allgemein

Wirtschaftspolitische Sprecherin Annette Karl: Minister Aiwanger soll sich weniger auf den für ihn aussichtslosen Wahlkampf in Berlin und mehr auf seine eigentlichen Aufgaben in Bayern konzentrieren

Angesichts des heute vorgestellten Industrieberichtes fordert die Wirtschaftsexpertin der SPD-Landtagsfraktion Annette Karl echte Maßnahmen für die bayerische Industrie statt nur Wahlkampf-Manöver des Wirtschaftsministers: "Herr Aiwanger ist geistig ausschließlich in seinem völlig zum Scheitern verurteilten Wahlkampf in Berlin unterwegs - anstatt hier seinen Job zu erledigen und die Unternehmen in Bayern zu unterstützen", so Karl. "Seine Aufgabe wäre es jetzt, gemeinsam mit den Unternehmen dem verzeichneten Produktionsrückgang, der sich durch Corona noch einmal verschärft hat, entgegenzutreten. Unternehmen müssen fit werden für eine klimagerechte Produktion."

Im Zuge dessen appelliert Karl, auch Mitarbeitende stärker zu fördern: "Momentan sind gering qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die ersten, die in einer Krise entlassen werden. Hier muss etwa durch Fort- und Weiterbildungen dafür gesorgt werden, dass sie unabkömmlicher für ein Unternehmen werden." Für Klimawende und Transformation in der Industrie brauche es gut ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter: "Es ist eine Schande, dass die Anzahl der Stellen in der Energiewirtschaft von allen Bereichen am stärksten zurückgegangen ist. Das ist ein Armutszeugnis für den Wirtschaftsminister. Hier braucht es nicht weniger, sondern mehr Stellen - anders ist die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Industrie nicht zu schaffen!"

Auch seien die Standortprobleme in Bayern nach wie vor Hindernisse für die Industrie: "Digitalisierung muss in allen Landesteilen Bayerns so vorangebracht werden, dass Unternehmen auf dem Land nicht länger in die Röhre schauen", so Karl. "Es kann nicht sein, dass es nach wie vor in Entwicklungsländern zum Teil eine bessere Breitbandversorgung gibt als im Freistaat. Hier gibt es weiterhin viel zu tun."

 
 

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